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Ein Denkmal für die Himmlischen Hundert vom Maidan

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Ein Denkmal für die Himmlischen Hundert vom Maidan

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Mehrere tausend Menschen haben auf dem Kiewer Maidan der Demonstranten gedacht, die beim Vorgehen der Polizei vor genau 40 Tagen getötet worden waren. Heckenschützen hatten damals mehre Dutzend Demonstranten erschossen und hunderte andere verletzt. Bis heute ist unklar, wer für den Einsatz der Scharfschützen verantwortlich ist.

Die Toten sollen jetzt mit einem Denkmal geehrt werden. “Die Stadtverwaltung wird alles in ihrer Macht stehende unternehmen, um das Gedenken an die Getöteten wach zu halten. Zweifelsohne wird nach Diskussionen mit den Architekten und entsprechend den Wünschen der Öffentlichkeit die Entscheidung über ein großes Denkmal getroffen werden. Es muss die Zeit überdauern. Dieser Prozess hat schon begonnen. Der Maidan ist ein Phänomen, das niemals enden wird”, meint der Gouverneur von Kiew Volodomir Bondarenko.

“Die Τοten sind für mich Heilige. Man nennt sie die “Himmlischen Hundert”. Bis zu unserem Lebensende werden wir ihnen dankbar sein, dass sie für unsere Freiheit und Gerechtigkeit gekämpft haben”, meint Kiewerin Oksana Grigorenko.

Fotos der Getöteten waren am Sonntag auf dem Maidan zu sehen. Menschen legten Blumen nieder und zündeten Kerzen für sie an.