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Freigelassene spanische Journalisten sind wieder zu Hause

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Freigelassene spanische Journalisten sind wieder zu Hause

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Die beiden spanischen Journalisten, die nach mehr als sechsmonatiger Geiselhaft in Syrien wieder freigelassen wurden, sollen sich in einem guten Zustand befinden. Das Madrider Verteidigungsministerium schickte ein Flugzeug in die Türkei, das die Journalisten nach Spanien zurückbrachte.

Nach einem Telefonat mit seinem Korrespondenten Javier Espinosa sagte Agustín Pery, der stellvertretende Chefredakteur der Zeitung “EL Mundo”:

“Das war Javier wie er leibt und lebt: absolut ruhig, andere wären zusammengebrochen oder hätten geweint.”

Casimiro García-Abadillo, der Chefredakteur von “El Mundo”, berichtete von den Verhandlungen mit den Rebellen:

“Sie gaben uns ein Lebenszeichen, einen Beweis dafür, dass sie noch am Leben waren. Danach ging es in den Verhandlungen hauptsächlich darum, der Rebellengruppe zu beweisen, dass Javier und Ricardo Journalisten sind, die ihre Arbeit machten, und keine Spione.”

Wegen der hohen Entführungsgefahr gilt Syrien als ein gefährliches Land für Journalisten. Mindestens neun ausländische Korrespondenten sowie zehn syrische Reporter werden weiterhin in dem Bürgerkriegsland vermisst.