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Gefährlichster Ebola-Subtyp jetzt auch in Liberia und Sierra Leone

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Gefährlichster Ebola-Subtyp jetzt auch in Liberia und Sierra Leone

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Nach dem Ebola-Ausbruch im westafrikanischen Guinea ist die Zahl der Opfer weiter gestiegen. Bis Montag seien 78 Menschen in dem Land an der Seuche gestorben, teilte das Gesundheitsministerium mit. Zudem gebe es 122 Verdachtsfälle. Die meisten stammen aus dem Südosten des Landes.

Epidemiologe Michel Van Herp von “Ärzte ohne Grenzen” sagt: “Wir haben es hier mit dem gefährlichsten Subtyp des Virus, dem Ebola-Zaire zu tun. Neun von zehn Menschen überleben den Virus nicht. Es gibt im Grunde keine Therapie. Es gibt verschiedene Ansätze, doch die Wirkung ist nicht sicher. Es ist wichtig, dass die Patienten nicht dehydriert sind. Nur dann haben sie eine Chance, dass sich ihr Körper gegen das Virus noch wehren kann.”

Auch in Liberia und Sierra Leone gibt es erste Fälle. Der Senegal hatte bereits am Samstag seine Landgrenzen zu Guinea geschlossen. Ebola
ist eine der gefährlichsten Krankheiten weltweit. Sie ist hoch
ansteckend und verursacht hohes Fieber und innere Blutungen.