Eilmeldung

Eilmeldung

US-Erdrutsch: Erschöpfte Hunde müssen Pause einlegen

Sie lesen gerade:

US-Erdrutsch: Erschöpfte Hunde müssen Pause einlegen

Schriftgrösse Aa Aa

Der Erdrutsch im US-Bundesstaat Washington hat nach jüngsten Angaben 21 Tote gefordert, 30 Menschen werden noch vermisst. Auf die Spürhunde wird nun die größte Hoffnung gesetzt, doch viele der Hunde sind erschöpft und müssen im Moment eine Pause einlegen.

Feuerwehrmann Richard Burke erklärt: “Wir kommen nur langsam voran. Die Hunde verlieren ihr Riechvermögen, wenn sie müde und kaputt sind. Nach so vielen Stunden in der Kälte und im Regen ist das klar. Das Wetter macht uns zu schaffen. Wenigstens ist es jetzt etwas wärmer geworden. Aber es regnet immer wieder. Erst müssen wir das Wasser wegpumpen, dann können wir wieder mit den Hunden ran.”

Zusätzliche Spürhunde, die für den Nationalen Katastrophenschutz in anderen Bundesstaaten arbeiten, wurden an die Unglücksstelle gebracht. In dem Schlamm befinden sich viele giftige Stoffe, denn auch Kläranlagen und Gastanks wurden von der Schlammlawine am 27. März 2014 erfasst. Hunde und Menschen werden nach ihrer Arbeit mit speziellen Desinfektionsmitteln abgeduscht.