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Friede, Freude, Finanzminister in Athen - über ein neues Rettungspaket redet man "nach dem Sommer"

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Friede, Freude, Finanzminister in Athen - über ein neues Rettungspaket redet man "nach dem Sommer"

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Zufriedene Gesichter beim Euro-Finanzministertreffen in
Athen. Die griechische Wirtschaft hat sich nach schweren Einbrüchen in der vergangenen 5 Jahren stabilisiert. Im laufenden Jahr soll sie wieder wachsen.

Und nach monatelanger Hängepartie bekommt Griechenland von den internationalen Geldgebern 6,3 Milliarden Euro als Kreditrate. Das beschlossen die Euro-Finanzminister.

Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem.

“Die griechische Regierung setzt wichtige Reformen um oder hat sich dazu verpflichtet. Sie werden das Wachstumspotenzial Griechenlands verbessern, Arbeitsplätze schaffen und Investitionen befördern.”

Der konservative Regierungschef Antonis Samaras
hatte erst am Wochenende mit knapper Mehrheit ein Reformpaket durch das Parlament gebracht.

So sichert die Regierung laut den Ministern unter anderem zu, den Energiemarkt umzubauen und Privatisierungen von Staatseigentum voranzutreiben.

Bei den neuen Hilfen herrschte Zeitdruck, denn Athen muss im kommenden Monatmilliardenschwere Schulden tilgen.

Die griechische Regierung könnte sich aber auch nach Jahren internationaler Hilfsprogramme wieder an die
Finanzmärkte zu trauen. Analysten meinen, womöglich noch vor den Europawahlen (22. bis 25. Mai) Mitte/Ende Mai.

Und? Braucht Athen ein neues Rettungspaket?

Darüber wolle er “nach dem Sommer” reden, beschied Dijsselbloem.

su mit dpa