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Griechenland: Bevölkerung bleibt wütend über Sparpolitik

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Griechenland: Bevölkerung bleibt wütend über Sparpolitik

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In Athen ist es bei Demonstrationen am Rande des EU-Finanzministertreffens am Dienstagabend zu Ausschreitungen gekommen. Die Konflikte brachen laut griechischen Medien aus, als Demonstranten versuchten, in die Nähe des Tagungsortes der Euro-Gruppe vorzudringen. Die Polizei hatte alle Kundgebungen rund um
das Zappeion-Kongresszentrum verboten. Mehrere Menschen wurden verhaftet.

Tagsüber verliefen die Proteste weitestgehend friedlich. Laut Polizei demonstrierten etwa 3000 Menschen gegen die von der Troika verordnete Sparpolitik der griechischen Regierung.

“Die Griechen sind wegen der Politik der EU und der Troika wütend. Arbeitnehmerrechte werden abgeschafft, Gehälter und Renten werden drastisch gekürzt. Das nehmen wir nicht einfach so hin.”

Auch wenn die Finanzminister Griechenland loben, die Bevölkerung wird so schnell keine Ruhe geben, so Euronews-Korrespondent Stamatis Giannisis.

“Nach vier Jahren Austeritätspolitik verbessert sich das internationale ökonomische Profil Griechenlands, aber das bedeutet noch lange nicht das Ende der Proteste. Denn in diesem Zeitraum sind die Einkommen und der Lebensstandard der Arbeitnehmer und Rentner dramatisch gesunken.”