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FIFA-Strafe gegen Barcelona: "Wir sind empört"

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FIFA-Strafe gegen Barcelona: "Wir sind empört"

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Ein Jahr lang darf der FC Barcelona keine Spieler mehr kaufen. Für den Verein könnte diese FIFA-Strafe noch zu einem großen Problem werden: Barça-Urgestein Carles Puyol verkündete jüngst seinen Rücktritt , und muss ersetzt werden. Auch der Wechsel des DFB-Ersatztorhüters Marc-André ter Stegen steht nun in Frage.

Die FIFA will mit dem Urteil den Handel mit Minderjährigen eindämmen. Barcelona legt Berufung ein.

FC Barcelona-Präsident Josep Maria Bartomeu: Wir sind empört. Wir sind Opfer einer großen Ungerechtigkeit geworden. Die FIFA bestraft eine 35 Jahre alte Methode, die Essenz unseres Vereines und eine Vorgehensweise, die der Internationale Fußballverband wiederholt belohnt hat. Man denke da nur an Messi, Iniesta, Xavi und den Goldenen Ball.”

Barcelona hat wohl die beste Nachwuchsschmiede in ganz Europa. Das Geschäft mit dem Fußballnachwuchs ist jedoch höchst umstritten. Gemäß des FIFA-Reglements dürfen minderjährige Spieler nicht international transferiert werden. Nicht alle jungen Talente entwickeln sich später zu Stars. Opfer des Geschäfts sind deshalb meist die Kinder.