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Gipfeltreffen zwischen Europa und Afrika in Brüssel

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Gipfeltreffen zwischen Europa und Afrika in Brüssel

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In Brüssel ist das Gipfeltreffen zwischen Europa und Afrika zu Ende gegangen. Neben
den 28 EU-Ländern nahmen daran 54 afrikanische Staaten teil. Es war das vierte derartige Treffen.

Die Afrikanische Union gibt es seit zwölf Jahren; in vielen Punkten ist das Vorbild die EU. In Brüssel ging es um Flüchtlingsströme, aber auch um Wirtschaftswachstum als Gegenmittel.

Europa habe eine lange Erfahrung mit Anbau und Verarbeitung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen, lobt zum Beispiel die Kommissionsvorsitzende der AU. Afrika habe das Land, Europa die Erfahrung, durch Zusammenarbeit könnten beide gewinnen.

Konkret geht es jetzt aber erst einmal um die Friedenstruppe, die Europa nach Zentralafrika schickt, zusätzlich zu den schon länger stationierten französischen Soldaten. Ende Mai sollen die achthundert Soldaten dort sein.

Dagegen gab Tschad jetzt bekannt, es ziehe seine Soldaten aus der afrikanischen Friedenstruppe ab. Das betrifft ebenfalls gut achthundert Mann, bei einer Gesamtstärke von sechstausend Soldaten.

Den tschadischen Soldaten wurde vorgeworfen, sie stünden auf Seiten moslemischer Milizen. Tschad bestreitet das aber und spricht von einer bösartigen Kampagne.