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Russland steht vor tiefer Rezession

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Russland steht vor tiefer Rezession

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Trübe Aussichten für Moskau: Russlands Wirtschaft steht wegen der Krim-Krise am Rande einer tiefen Rezession. Nach Angaben des Finanzministeriums könnte das Wachstum in diesem Jahr auf 0,6 Prozent schrumpfen. Im vergangenen Jahr war die Wirtschaft noch um 1,3 Prozent gewachsen. Das Kapital flüchtet, der Markt ist in Bewegung, unterstreicht die Chefin des Internationalen Währungsfonds Christine Lagarde im Interview mit Euronews.

Die Lage in der Ukraine habe Folgen gehabt, erklärte Lagarde. Das Kapital fließe in großen Mengen aus Russland in andere Teile der Welt ab. Investoren hätten erkannt, wann es an der Zeit sei, abzuwandern.

Allein im ersten Quartal dieses Jahres beträgt der Kapitalabfluss aus Russland rund 50 Milliarden Euro: siebenmal so hoch wie vor der Krim-Krise.
Die Geldströme nach Russland sind dagegen voraussichtlich gefallen. Zudem hat der russische Rubel in den vergangenen Monaten rasant an Wert verloren und Aktienkurse russischer Firmen stürzten ab.