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Ukraine: Darth Vader darf nicht bei den Präsidentenwahlen antreten

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Ukraine: Darth Vader darf nicht bei den Präsidentenwahlen antreten

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Am Donnerstag haben Anhänger der Ukrainischen Internetpartei IPU vor der Wahlkommission in Kiew ihre Unterstützung für ihren Präsidentschaftskandidaten gezeigt: Darth Vader. Vergebens: Der Star-Wars-Bösewicht darf wegen formaler Fehler nicht bei den Wahlen antreten – und das trotz seiner intergalaktischen Superwaffen: “Unsere wichtigste Mission ist es, die Krim innerhalb von drei Tagen zurückzuholen”, sagte Darth Vader. “Ich habe hier ein kleines, kleines Ding für Putin. Im Gegenzug wird er uns die Krim zurückgeben.”

In dem Kostüm steckt ein Parteimitglied, das die Rolle seit Jahren spielt. Darth Vader hätte als Präsident durchaus Qualitäten gehabt, meinte Parteichef Dmitry Golubov: “Die Internetpartei der Ukraine hatte sich dafür entschieden, einen Roboter kandidieren zu lassen. Noch nie hat ein Roboter regiert. Ein Roboter ist anständiger, er ist nicht korrupt, ist nicht angreifbar. Darth Vader führte in allen Umfragen. Deswegen wurde er nicht als Kandidat registriert. Sie haben Angst vor ihm.”

Die Internetpartei hat laut eigenen Angaben rund 160.000 Euro an Gebühren für die versuchte Registrierung ihres gescheiterten Kandidaten bezahlt. Der kündigte Vergeltung an: “Ich bin hässlich, aber ich versichere Ihnen, dass meine Entschlossenheit, mich mächtiger macht, als je zuvor.”