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WM in Brasilien: Gelassenheit trotz unfertiger Stadien

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WM in Brasilien: Gelassenheit trotz unfertiger Stadien

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In weniger als 70 Tagen ist Anpfiff zur Fußball-Weltmeisterschaft. Die Erwartungen an das Event in Brasilien sind hoch. Über hunderttausend Touristen werden dafür nach Südamerika kommen.

In der Hauptstadt Brasilia sind die Bauarbeiten noch nicht beendet. Die Verbindungsstraßen zum Flughafen und zur Autobahn fehlen noch.

Verkäufer erhoffen sich durch die WM das große Geschäft:
“Wir bereiten uns auf die WM vor, dafür werden etwas ganz besonderes kreieren: Wir sind ein Rock n’Roll-Store, deshalb machen wir eine Gitarre mit der brasilianischen Flagge.”
“Es werden mehr Menschen herkommen als normalerweise, für Verkäufer wie uns ist das gut. Wir erwarten viele Touristen. Ich denke aber, dass Brasilien nicht gut genug auf die WM vorbereitet ist.”

Im Stadion in Brasilia sollen sieben Spiele stattfinden. “Es gibt viele Kontroversen über den Verzug beim Stadienbau”, berichtete Euronews-Journalist Giovanni Magi aus Brasilien. “Diese Arena aber wurde in drei Jahren aus dem Nichts erbaut und 2013 beim Confederations-Cup eröffnet.”

Mit 71.000 Sitzplätzen ist die Arena in Brasilia das zweitgrößte Stadion, nach dem Maracanà in Rio de Janeiro. 450 Millionen Euro kostete die Konstruktion des Stadions, das nach der Fußballlegende Mané Garrincha benannt wurde.

Dennoch ist bis heute unklar, ob das auch das Stadion in Sao Paulo noch rechtzeitig fertig wird. Die Brasilianer sehen das getreu ihrer Mentalität aber ganz gelassen und sind zuversichtlich, dass die Bauarbeiten noch is zum Eröffnungspiel am 12. Juni beendet werden.