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Hoffnung auf eine neue Ära bei der Präsidentenwahl in Afghanistan

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Hoffnung auf eine neue Ära bei der Präsidentenwahl in Afghanistan

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Die Sicherheit steht ganz oben auf der Prioritätenlste bei der Präsidentenwahl in Afghanistan. Auch vor dem Wahlbüro, zu dem die Mädchenschule Zarghona in Kabul geworden ist, müssen die Menschen sich erst einmal durchsuchen lassen, bevor sie ihre Stimme abgeben dürfen.

“Heute ist der 5. April”, sagt ein Mann, “ ich bin hergekommen, um meine islamische und nationale Pflicht zu erfüllen. Ich bin schon früh gekommen, ich war einer der ersten.”

Es könnte der Beginn einer neuen Ära werden, viele Afghanen setzen Hoffnung in die Demokratie. Frauen und Männer stimmen in getrennten Bereichen ab in der Mädchenschule Zarghona.

Eine Frau hat gerade ihre bgegeben: “Ich habe gewählt”, sagt sie. “Ich kann Ihnen aber nicht sagen für wen. Ich weiss auch nicht, wer besser ist, das weiss Gott besser als wir.”

Die Wahllokale bleiben nicht unbeaufsichtigt: “Mein Name ist Luisa. Ich bin Wahlbeobachterin”, erklärt eine junge Frau, “die Menschen kommen her, um ihren Präsidenten und die Provinzräte zu wählen. Seit ich hier bin, gab es keinen Betrug. Um die Sicherheit steht es gut, bis jetzt sind wir zufrieden.”

Trotz Nieselregens, Kälte und der Anschlagsdrohungen bildeten sich heute Morgen lange Schlangen vor den Wahllokalen in Kabul.

euronews-Reporter Mustafa Bag sagt: “Die Afghanen sind seit dem frühen Morgen auf den Beinen, um ihren neuen Präsidenten zu wählen. Er wird das Land fünf Jahre lang führen. Ich stehe vor der Zarghona-Mädchenschule. Hinter mir wählen die Männer, in dem Gebäude dort drüben die Frauen. Die Polizei hat überall die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt, alle, die hineinwollen, werden genauestens durchsucht.”