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Afghanische Jugend setzt auf Sport

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Afghanische Jugend setzt auf Sport

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Große Hoffnungen setzt die afghanische Jugend auf die Präsidentenwahl und den Nachfolge von Amtsinhaber Hamid Karsai.
Fast siebzig Prozent der afghanischen Bevölkerung sind jünger als 25 Jahre. Die Hälfte der Afghanen ist sogar jünger als 16 Jahre.
Nicht nur demoskopisch sind die Heranwachsenden im Kommen – sie hegen auch ehrgeizige sportliche Pläne. Obwohl Breitensport bislang klein geschrieben wird in Afghanistan, gibt es Ausnahmen wie den Teenager Habibullah: “Ich besuche die elfte Klasse und bin 17 Jahre alt. Hier versuche ich, meine Fähigkeiten im Ringen zu verbessern. Ich möchte mich weiterentwickeln und eine Medaille bei den Olympischen Spielen für mein Land gewinnen.”

Öffentliche Sportereignisse fanden unter dem Taliban-Regime praktisch nicht statt. Trainiert wurde – wenn überhaupt – im Verborgenen. Vom künftigen Präsidenten erhoffen sich viele Jugendliche eine Förderung des Sports auf allen Ebenen.

“Trotz schlechter Infrastruktur und stark begrenzter Trainingsmöglichkeiten versucht die afghanische Jugend Fortschritte im sportlichen Bereich zu machen,” erläutert der Euronews-Reporter in kabul. “Viele träumen von einer olympischen Medaille. Mit dem olympischen Zentrum hier in Kabul ist ein Anfang gemacht – wenn auch nur mit Unterstützung aus dem Ausland.”