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Blackbox-Suche im Indischen Ozean: Wettlauf mit der Zeit

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Blackbox-Suche im Indischen Ozean: Wettlauf mit der Zeit

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Gebete für die Menschen an Bord der verschollenen Malaysia-Airlines-Maschine. 5000 Kerzen brannten bei der buddhistischen Zeremonie in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur, während im Indischen Ozean die Suche nach elektronischen Signalen der Blackbox von Flug MH370 intensiviert wurde.

Ein chinesisches und ein australisches Schiff hatten insgesamt drei Signale auf einer für die Blackbox typischen Funkfrequenz registriert. Ob diese von der vermissten Boeing stammen, ist weiterhin fraglich.
Zumal die Batterien der Blackbox nur auf einen Monat Betriebsdauer ausgelegt sind. Den internationalen Suchtrupps zu Wasser und in der Luft läuft die Zeit davon, erklärt der chinesische Marineoffizier Zhang Liang:

“Diese Tage sind entscheidend für die Lokalisierung der Blackbox. Das Hauptproblem sind die Batterien des Gerätes. Ihre Haltbarkeit läuft mit dem heutigen Tag aus. Dadurch vergrößern sich natürlich die Schwierigkeiten bei der Suche nach der Blackbox.”

Bis zu dreizehn Schiffe und zwölf Flugzeuge suchen seit Sonntag in drei separaten Gebieten rund 2000 Kilometer nordwestlich der australischen Stadt Perth nach Trümmerteilen der Boeing.

Die Maschine mit 239 Menschen an Bord war am 8. März auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking von den Radarschirmen verschwunden und ist allem Anschein nach in den Indischen Ozean gestürzt.