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BVB will Real ärgern

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BVB will Real ärgern

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Große Hoffnungen aufs Halbfinale der Champions League macht man sich bei Borussia Dortmund nicht mehr – aber nach dem 0 zu 3 im Hinspiel will der letztjährige Endspielteilnehmer Real Madrid auf jeden Fall noch ein bisschen ärgern. Immerhin kann der BVB diesmal wieder auf Torjäger Robert Lewandowski zählen, der im Hinspiel gesperrt fehlte – und der hat Real ja im letzten Jahr mit 4 Treffern aus dem Wettbewerb geschossen. Trainer Jürgen Klopp gab jedenfalls schon mal die Marschroute aus:
“Das ist das erste Ziel: Wir wollen das Spiel gewinnen gegen einen unglaublich starken Gegner. Auch wenn wir in Madrid kein gutes Spiel gezeigt haben, hatten wir doch zahlreiche Torchancen. Wir haben nicht gut verteidigt. Wir haben die Chancen nicht genutzt. Das ist das zweite Ziel: Die Chancen besser nutzen.”
Die Treffsicherheit der Spanier verheißt jedoch wenig Gutes: In
den vergangenen 22 Champions-League-Auswärtsspielen gelang Real immer mindestens ein Treffer. Ob allerdings auch Cristiano Ronaldo wieder auf Torejagd gehen kann, scheint fraglich: Der Weltfußballer musste das Abschlusstraining der Madrilenen wegen einer Knieverletzung aus dem Hinspiel vorzeitig abbrechen.
“Dem Spieler geht´s gut, Alles okay,” gab Trainer Carlos Ancelotti Entwarnung, “er hat keine Schmerzen, also gehen wir auch kein Risiko ein. Nur, wenn er sich hundertprozentig fit fühlt, wird er spielen, wenn nicht, bleibt er draussen.”
Drausen bleiben will Chelseas Trainer José Mourinho nach diesem Viertelfinale auf keinen Fall – schließlich war für ihn ja auch noch nie nach der Runde der letzten Acht Schluß. Allerdings haben die Londoner auch eine besonders harte Nuss zu knacken nach dem 1 zu 3 im Hinspiel bei Paris St.Germain. Ob Mourinho die angeschlagenen Samuel Eto´o und André Schürrle einsetzen kann, ist derzeit noch fraglich. Der Portugiese versprach aber auf jeden Fall eine “besondere Nacht”.
Die erhofft sich natürlich auch Gegner Paris St.Germain, zumal nach der geglückten Generalprobe gegen Reims, gegen das es auch ohne den verletzten Superstar Zlatan Ibrahimovic einen 3 zu 0-Sieg gegeben hatte. Der Schwede wird wohl auch an der Stamford Bridge fehlen. Trotz der guten Ausgangssituation stellen sich die Franzosen deshalb auf ein schweres Spiel ein und, wie PSG-Kicker Blaise Matuidi meinte, auf einen ziemlich wilden Gegner…
Wild könnte es dann auch am Mittwoch weitergehen, wenn Atletico Madrid im spanischen Duell dem FC Barcelona ein Bein stellen will und Titelverteidiger Bayern Wayne Rooney und Manchester United empfängt.