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Braut sich ein neuer Gaskonflikt zusammen?

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Braut sich ein neuer Gaskonflikt zusammen?

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Die EU und die Ukraine suchen nach Wegen, die Abhängigkeit von russischem Gas zu reduzieren. Denn es könnte ein neuer Gaskonflikt bevorstehen. Russland forderte von Kiew Nachzahlungen für geliefertes Gas in Höhe von rund 1,6 Milliarden Euro. Die Ukraine ließ ein entsprechendes Ultimatum verstreichen. Nun droht der Moskauer Staatskonzern Gazprom mit einem Lieferstopp.

Die Ex-Sowjetrepublik ist das wichtigste Transitland für russisches Gas nach Westen. Die EU erhält ein Drittel ihres Erdgases aus Russland. Davon fließen 40 Prozent über die Ukraine. EU-Kommissar Günther Oettinger traf sich in Brüssel mit dem ukrainischen Energieminister Juri Prodan, um über Alternativen zu beraten und die Energieversorgung der Ukraine sicherzustellen.

Eine Lösung könnte der Import von Flüssiggas sein. Dabei wird das Gas durch Kompression und Kühlung verflüssigt und kann so transportiert werden.