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Weltwirtschaft erholt sich weiter

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Der Internationale Währungsfonds hat seinen globalen Konjunkturausblick vorgelegt und sieht die Weltwirtschaft weiter auf Erholungskurs. Der Aufschwung in den Industrieländern gewinnt an Breite. In einigen Schwellenländern verliert das Wachstum jedoch an Fahrt. Die Wirtschaft soll 2014 weltweit um 3,6 Prozent wachsen.

Auch der Ausblick für 2015 ist vielversprechend. Lange war Europa das Sorgenkind der Weltwirtschaft. Nun soll in der EU die Wirtschaftsleistung von 1,2 auf 1,5 Prozent wachsen. In den USA von 2,8 auf 3 Prozent. In China und Japan soll die Wirtschaftsleistung allerdings leicht zurückgehen.

Insgesamt sinke die Gefahr einer erneuten Weltwirtschaftskrise weiter. Der IWF plädierte erneut dafür, dass die Notenbanken der Industrieländer ihre Geldpolitik nicht zu schnell straffen. Zudem forderte die Washingtoner Finanzorganisation die Eurozone dazu auf, die bedrohliche Niedrig-Inflation in den Griff zu bekommen. Anhaltend geringe Teuerungsraten schadeten der Konjunktur. Auch die hartnäckig hohe Arbeitslosigkeit würde das Problem verstärken. Nötige Reformen dürften nicht aufgeschoben werden, nur weil es jetzt positive Anzeichen gebe, heißt es in dem Papier weiter.