Eilmeldung

Eilmeldung

Wilde Schlägerei im Parlament von Kiew

Sie lesen gerade:

Wilde Schlägerei im Parlament von Kiew

Schriftgrösse Aa Aa

Das Parlament in Kiew hat neue schärfere Gesetze verabschiedet. Demnach sollen Separatisten, falls sie zu den Waffen greifen und Gebäude besetzen, ähnlich wie Terroristen bestraft werden. Bei Bedrohung der territorialen Einheit des Landes drohen bis zu fünf Jahre Haft.

Vor der Abstimmung sorgte der Chef der kommunistischen Partei, Petro Simonenko, für Aufruhr. Er sagte, die pro-russischen Aktivisten im Osten des Landes würden genauso handeln wie die Nationalisten. Diese hätten schließlich auch am Anfang des Jahres in Kiew Gebäude besetzt.

Daraufhin wurde Simonenko von Abgeordneten der rechtsextremen Swoboda-Partei angegriffen. Es kam zu einer wüsten Schlägerei. Simonenko hatte in seiner Rede auch betont, die Regierung müsse den Menschen im Osten der Ukraine zuhören. Sie seien immer noch ukrainische Bürger und man müsse herausfinden, was ihre Forderungen seien.