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Schon mehr als 100 Ebola-Tote in Westafrika

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Schon mehr als 100 Ebola-Tote in Westafrika

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Die Ebola-Epidemie in Westafrika hat bislang mehr als 100 Todesopfer gefordert. Darüber hinaus sind den offiziellen Zahlen zufolge in Guinea und Liberia 180 Menschen infiziert. Mitte März hatten die Behörden in Guinea die Weltgesundheitsorganisation über den Ausbruch in Kenntnis gesetzt. Trotz Sofortmaßnahmen ist das Virus nach Angaben der WHO noch längst nicht eingedämmt.

“Wir stellen eine weite geographische Ausbreitung fest. Wir haben es bei Ebola mit einer tödlichen Infektion zu tun und deshalb ist der Ausbruch solch einer Krankheit oft mit erheblicher Angst verbunden”, sagt Keiji Fukuda von der Weltgesundheitsorganisation.

Sein Kollege Stephane Hugonnet ergänzt: “Das Schwierige an der Kommunikation ist, den Menschen zu erklären, dass sie ein Krankenhaus, eine Isolierungsstation aufsuchen müssen, wenn sie krank sind.”

Ebola äußert sich durch Fieber, Durchfall, Kopf- und Muskelschmerzen sowie innere und äußere Blutungen. Im Verlaufe der Krankheit können lebenswichtige Organe ausfallen. Bisher gibt es für die fünf bekannten Ebola-Virusarten keinen Impfstoff und keine spezifische Therapie. Flughunde wurden im aktuellen Fall als wahrscheinliche Virenträger identifiziert.