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Weiterhin viel Arbeit nach neuen Atomgesprächen mit Iran

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Weiterhin viel Arbeit nach neuen Atomgesprächen mit Iran

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Eine weitere Runde der Atomgespräche mit Iran ist in Wien zu Ende gegangen. Dort geht es um die iranische Kernforschung – die laut Iran friedlichen Zwecken dient, laut
westlichen Ländern aber für Waffen.

Mit Iran verhandeln die fünf Vetoländer des Weltsicherheitsrats, dazu Deutschland. Auch die Europäische Union ist dabei.

Noch viel angestrengte Arbeit sei nötig, um die Meinungsverschiedenheiten beizulegen, sagt die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton.

In der nächsten Etappe der Gespräche gehe es jetzt darum, die Abstände in allen wichtigen Bereichen zu überbrücken.

Dann, so Ashton weiter, wolle man auch an konkreten Bestandteilen eines möglichen umfassenden Abkommens arbeiten.

Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif kündigte an, man wolle bei den nächsten Gesprächen den Entwurf einer endgültigen Einigung vorbereiten.

Weiterverhandelt wird in gut einem Monat. Eine Einigung hätten die Beteiligten gerne
bis zum 20. Juli: Dann sind die sechs Monate zu Ende, in denen für einige Zugeständnisse Irans die internationalen Sanktionen gelockert wurden.

In Iran selber sagte der oberste Führer des Landes, die iranischen Unterhändler dürften sich in den Wiener Gesprächen nichts aufzwingen lassen.

Die Gespräche müssten weitergehen, so Ajatollah Ali Chamenei, aber Iran werde seine Kernforschung deshalb nicht verlangsamen oder einstellen.