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WHO: Ebola-Epidemie in Westafrika gewaltige Herausforderung

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WHO: Ebola-Epidemie in Westafrika gewaltige Herausforderung

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Die Ebola-Epidemie in Westafrika gehört nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation, WHO, zu den schlimmsten
jemals registrierten Ausbrüchen des tödlichen Virus. Bislang starben in Guinea und Liberia rund 110 Menschen, mehr als 180 haben sich infiziert.

WHO-Experte Keiji Fukuda erklärte, das Problem sei, dass die betroffenen Länder kaum Erfahrung im Kampf gegen die Krankheit hätten. “Dies ist einer der schlimmsten Ebola-Ausbrüche mit dem wir es je zu tun hatten. Es ist eine große Herausforderung, denn wir beobachten eine weite geographische Ausbreitung von Fällen.”

Ebola wird durch Blut und andere Körperflüssigkeiten übertragen. Symptome sind schweres Fieber, Durchfall, Kopf- und Muskelschmerzen sowie innere und äußere Blutungen. “Wir haben es mit “Zaire”, dem agressivsten Ebola-Erreger, zu tun. Dieser Erreger tötet neun von zehn Menschen,” so ein Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen.

Bisher gibt es weder eine Impfung noch eine Therapie. Die Pharmaindustrie interessiert sich laut Experten nicht für den Killerkeim, da er so gut wie gar nicht außerhalb der Dritten Welt vorkommt.