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Indischer Wahlmarathon erreicht Neu-Delhi

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Indischer Wahlmarathon erreicht Neu-Delhi

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Seit Montag wird in Indien ein neues Parlament gewählt. Das geht nicht an einem Tag – die fast 815 Millionen Stimmberechtigten werden der Sicherheit und der Organisation wegen etappenweise zur Abstimmung gebeten. In der Hauptstadt Neu-Delhi sind zwölf Millionen aufgefordert, ihre Stimme abzugeben. Wahlentscheidende Themen gibt es viele.

“Die Menschen sollten in der Lage sein, ihr Recht wahrzunehmen”, sagt eine Bürgerin. “Unsere Meinung sollte gehört werden. Frauen sollten sich in Delhi sicher fühlen, der Korruption sollte Einhalt geboten werden. Wir wollen, dass diese Dinge umgesetzt werden.”

Narendra Modi ist der Spitzenkandidat der Hindu-Partei BJP. Von 1998 bis 2004 stellten die Konservativen bereits den Regierungschef.

Für die Kongresspartei geht Rahul Gandhi ins Rennen. Der 43-Jährige entstammt einer Politikerdynastie: Sein Vater, seine Großmutter und sein Urgroßvater waren indische Premierminister.

Der amtierende Regierungschef Manmohan Singh hatte im Januar seinen Rücktritt angekündigt und Gandhi als seinen Nachfolger ins Spiel gebracht. Das Ergebnis der Wahl wird für Mitte Mai erwartet.