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Generalstreik legt Buenos Aires lahm

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Generalstreik legt Buenos Aires lahm

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In Argentinien sind Arbeitnehmer in einen 24-stündigen Generalstreik getreten. Gewerkschaften hatten dazu aufgerufen – sie fordern bessere Arbeitsbedingungen und Maßnahmen gegen die Inflation im Land.

Streikteilnehmer in Buenos Aires blockierten am Donnerstag eine Schnellstraße, in vielen Supermärkten war nur ein Bruchteil der Kassen besetzt, ab Mitternacht fuhr in der Hauptstadt kein Bus mehr.

“Im April sind wir mit einem heftigen Tarifkampf einsteigen”, so der Politikanalyst Patricio Giusto. “Lehrergewerkschaften in sieben Provinzen streiken, viele andere Gewerkschaften demonstrieren und dieser jüngste Streik am 10 April wird die angespannte soziale Situation noch verschärfen.”

Die stark angestiegene Inflation frisst die Gehälter in Argentinien auf. Die Gewerkschaften wollen dafür einen Ausgleich. Nach knapp 30 Prozent im Jahr 2013 wird für dieses Jahr mit einer Teuerung von bis zu 40 Prozent gerechnet.