Eilmeldung

Sie lesen gerade:

MH370: Traurige Rekorde


Malaysia

MH370: Traurige Rekorde

Immer noch dauert die Suche nach dem seit fünf Wochen vermissten Malaysia Airlines-Flugzeug an. Doch auch die neueste heiße Spur hat sich zerschlagen. Akustische Signale, die am Donnerstag aus den Tiefen des Indischen Ozeans aufgefangen wurden, stammen wohl nicht von der MH370. Dies teilte der Koordinator der Suchaktion, Angus Houston, in Perth mit.

Der Ministerpräsident Tony Abbott ist jedoch zuversichtlich:
“Wir kommen an den Punkt, an dem das Signal, das sicherlich von der Blackbox stammt, schwächer wird. Wir hoffen, so viele Informationen wie möglich zu erhalten, bevor das Signal schließlich erlischt.”

Das Wrack der MH370 liegt ungewöhnlich tief unterhalb der Wasseroberfläche; bei etwa 4600 Metern. Im Vergleich zur Titanic, mit einer Tiefe von 3810 Metern und dem Wrack des Air France Flugs 447 in 3962 Metern Tiefe, handelt es sich hierbei um einen traurigen Rekord.

Gleiches gilt auch für die Kosten. Der Einsatz von Flugzeugen, Benzin, Ersatzteilen und Einsatzkräften vor Ort, ist extrem kostspielig. Bisherige Schätzungen belaufen sich auf 23 bis 36 Millionen Euro, und dies in einem Zeitraum von nur fünf Wochen. Im Vergleich hierzu beliefen sich die Kosten für die Suche des Wracks der Air France Maschine 447 auf 32 Millionen Euro in zwei Jahren.

Die Zeit drängt, denn jeden Tag könnten die Batterien des Peilsenders aufgeben. Trotz all dieser Dämpfer scheint der Optimismus der Einsatzkräfte jedoch ungebrochen.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

Automatische Übersetzung

Nächster Artikel

welt

Türkisches Verfassungsgericht kippt Justizreform