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Öko-Doku von James Cameron

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Öko-Doku von James Cameron

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Bekannt ist Regisseur James Cameron für große Leinwandabenteuer wie “Titanic” und “Avatar”. In der Fernsehdokumentation "Years of Living Dangerously" zeigt sich der Filmemacher von einer anderen Seite, als engagierter Mahner, der vor dem Klimawandel warnt. Dafür lässt Cameron Hollywoodpersönlichkeiten wie Matt Damon, Don Cheadle, Jessica Alba, Arnold Schwarzenegger oder Harrison Ford zu Wort kommen. Dazu erklären Experten die Hintergründe der Klimaerwärmung. Die neunteilige Fernsehserie ist eine Art Appell an die Menschheit, bevor es zu spät ist.

James Cameron: “Es ist keine Wissenschaftsdoku, es geht nicht um Fakten oder Grafiken. Wir versuchen, den Klimawandel mit menschlichen Worten greifbar machen.”

Die Serie legt den Finger auf die Bennpunkte des Planeten, von der Vernichtung der indonesischen Regenwälder über kalifornische Feuersbrünste bis zur mörderischen Dürre in Texas. Und erinnert insofern an Al Gores mit dem Oscar ausgezeichnete Dokumentation “An Inconvenient Truth – Eine unbequeme Wahrheit”.

James Cameron: “Ich glaube, dass enorme finanzielle Interessen im Spiel sind und die meisten Klimaskeptiker bezahlt werden, um mit Desinformationskampagnen die Menschen einzulullen, damit sie ja nicht das Problem erkennen. Ich bin eher ein skeptischer Typ. Aber ich halte es für wichtig, die Argumente der Klimaskeptiker eins nach dem anderen unter die Lupe zu nehmen. Und wissenschaftlich betrachtet lässt sich keines dieser Argumente aufrechterhalten.”

Bei Manchen kann selbst die Wissenschaft nichst ausrichten. Das muss Filmstar Don Cheadle erfahren, dem in Texas erklärt wird, dass die große Dürre von Gott gewollt ist.

“Years of Living Dangerously” läuft beim US-Kabelsender Showtime. Die erste Folge wurde frei ins Netz gestellt.