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IWF-Mitglieder wollen Wachstum langfristig sichern

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IWF-Mitglieder wollen Wachstum langfristig sichern

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Das Frühjahrstreffen des Internationalen Währungsfonds (IWF) ist am Samstag in Washington zu ende gegangen. In ihrem Abschlusspapier sprachen sich die Finanzminister und Notenbankchefs aus aller Welt dafür aus, ein kräftiges, nachhaltiges Wachstum zu sichern.

Für die Erfolge im Kampf gegen die Finanzkrise in der Eurozone gab es in Wahsington großes Lob. Die Rückkehr Griechenlands an den Anleihemarkt sei ein positives Zeichen, hieß es. Die Lage der Ukraine stelle allerdings ein Risiko für die Weltwirtschaft dar.

“Es war ermutigend, einige Mitglieder über den Klimawandel und Umweltprobleme sprechen zu hören. Das motiviert uns, auch in dieser Richtung weiter zu arbeiten”, so IWF-Chefin Christine LaGarde.

Der deutsche Bundesfinanzminister forderte den US-Kongress auf, die Blockade der 2010 beschlossenen IWF-Reform zur Neuordnung der Stimmrechte aufzugeben. Die G20 hatten den USA am Freitag eine Frist bis Ende des Jahres gesetzt, um die Reform zu ratifizieren. Diese würde Schwellenländern wie China mehr Gewicht einräumen.

“Dem IWF stehen viele Aufgaben bevor. Ob diese bewältigt werden können, wird wesentlich von der Bereitschaft des US-Kongresses abhängen, die anstehenden Reformen umzusetzen”, so Euronews-Korrespondent Stefan Grobe. In einem Wahljahr sei dies allerdings eher unwahrscheinlich.