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Nun auch Verwaltungsgebäude in Mariupol besetzt

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Nun auch Verwaltungsgebäude in Mariupol besetzt

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In zahlreichen ostukrainischen Städten, wie hier Donezk, halten prorussische Aktivisten Gebäude besetzt, sie haben Barrikaden errichtet. Sie fordern wie auf der Krim eine Volksbefragung über den zukünftigen Status der Region. Gegner der prowestlichen Regierung in Kiew haben dort bereits mehrere “Republiken” ausgerufen.

Zuletzt, so berichten ukrainische Medien, sei auch in der Hafenstadt Mariupol ein Verwaltungsgebäude von "Anhängern einer Föderalisierung der Ukraine", wie sie in russischen Medien genannt werden, besetzt worden.

“Ich stehe hier für meine Enkel und meine Kinder, denn das, was hier passiert, ist Faschismus”, sagt eine Frau in Donezk.

Eine andere meint: “Wir wollen Frieden in Donezk. Wir protestieren gegen Faschismus und gegen Doppelmoral.”

Der Osten der Ukraine hat als Industriestandort eine hohe wirtschaftliche Bedeutung für das Land, die Mehrheit der Bevölkerung spricht Russisch. Und für einige von ihnen liegt Moskau zumindest emotional näher als Kiew.