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Mindestens zwölf Menschen sterben bei Flammeninferno in Chile


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Mindestens zwölf Menschen sterben bei Flammeninferno in Chile

Bei einem Großbrand in der chilenischen Stadt Valparaíso sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Das
Feuer wütete am Wochenende in der Hafenstadt und zerstörte nach offiziellen Angaben rund 2000 Gebäude. Zehntausende Menschen flohen vor dem Inferno.

Das Feuer ist noch nicht unter Kontolle, die Behörden sprechen von einzelnen Brandherden, die noch aktiv seien. Die Hanglage bereitet der Feuerwehr Probleme und die Mehrheit der Häuser ist aus Holz.

Das Feuer war am Samstagnachmittag auf einer 30 Hektar großen Müllhalde ausgebrochen. Anhaltende Winde trieben die Flammenwand am Abend auf die bewohnten Hügel um Valparaíso. Dem Bürgermeister Jorge Castro zufolge ist es der schlimmste Brand in der Geschichte der Stadt. Heute bleiben die Schulen geschlossen. Polizei und Militär wurden in die betroffenen Bezirke geschickt, um Plünderungen zu verhindern.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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