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Flugzeugsuche: Erste U-Bootfahrt vorzeitig beendet

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Flugzeugsuche: Erste U-Bootfahrt vorzeitig beendet

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Eine erste Suche per U-Boot nach dem vermissten malaysischen Flugzeug ist abgebrochen worden.

Die Leitstelle für die Suche teilte mit, das Boot sei in eine Tiefe gelangt, für die es nicht ausgelegt sei. Es sei daher automatisch an die Oberfläche zurückgekehrt.

Der erste Einsatz in der Meerestiefe dauerte sechs Stunden. Theoretisch kann das U-Boot sechzehn Stunden lang suchen.

An der Oberfläche ist in dem Suchgebiet nichts zu entdecken: Es gebe dort eine starke Strömung, immer im Kreis herum, sagt der australische Meeresforscher Charitha Pattiaratchi. An sich würden Flugzeugteile dadurch in einem Radius von zweihundert Kilometern eingeschlossen.

Es habe dort aber auch einen tropischen Wirbelsturm gegeben, der alles durchgemischt habe, so Pattiaratchi weiter. Mögliche Wrackteile an der Oberfläche wären dann gesunken.

Das Flugzeug war vor über einem Monat verschwunden. Offenbar flog es noch stundenlang in einer falschen Richtung, weit hinaus auf den Indischen Ozean – warum, ist weiter unbekannt. An Bord waren 239 Menschen.