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"Guardian" und "Washington Post" erhalten Pulitzer-Preis für NSA-Berichterstattung

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"Guardian" und "Washington Post" erhalten Pulitzer-Preis für NSA-Berichterstattung

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Die US-Ausgabe des “Guardian” und die “Washington Post” sind für ihre Berichterstattung im NSA-Skandal mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet worden. Beide Zeitungen erhielten den Preis in der Kategorie “Dienst an der Öffentlichkeit”.

In seiner Dankesrede würdigte Alan Rusbridger, der Chefredakteur des Guardian, den ehemaligen NSA-Mitarbeiter und späteren Informanden Edward Snowden. Snowden hatte die internen Dokumente zu den Spähpraktiken des Geheimdienstes weitergereicht und den Zeitungen damit die Aufdeckung einer Reihe von Überwachungsskandalen ermöglicht.

Die Nachrichtenagentur Reuters wurde ebenfalls geehrt – für ihre Berichterstattung über die Verfolgung der islamischen Minderheit der Rohingya in Myanmar.

Der Pulitzerpreis ist die weltweit wichtigste Auszeichnung für Journalisten und wird seit 1917 von der Columbia University in New York vergeben. Neben den 14 journalistischen Kategorien wird der Preis auch in den Kategorien Buch, Drama, Dichtung und Musik verliehen.

Er ist nach dem Journalisten und Verleger Joseph Pulitzer benannt, der mit seinem Nachlass die Gründung der Journalismus-Fakultät der Hochschule finanzierte.