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Ostukraine: Kiews Truppen meiden bislang die Konfrontion

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Ostukraine: Kiews Truppen meiden bislang die Konfrontion

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Noch halten sie Abstand von den meisten Zentren der Aufstände. Die ukrainischen Truppen im Osten des Landes bemannen bisher vor allem Checkpoints, wie etwa 40 Kilometer nördlich der Stadt Slowiansk.

Mindestens 14 gepanzerte Mannschaftstransportwagen, schweres Gerät und ein Helikopter parken hier. Dazu mehrere Busse mit schwarz uniformierten Sondereinheiten.

Die Anti-Terror-Operation beschränkt sich hier bislang auf die Kontrolle von Fahrzeugen nach Waffen. Laut Überganspräsident Olexander Turtschinow sollen Aktionen in Etappen ausgeweitet werden.

In mindestens neun Städten der Ostukraine halten prorussische und zum Teil bewaffnete Aktivisten öffentliche Gebäude und Polizeistationen besetzt. Die lokalen Sicherheitskräfte ließen sie in den meisten Fällen gewähren.

Vereinzelt kommt es allerdings zu Gefechten, das russische Staatsfernsehen spricht von mindestens vier Toten. In Slowiansk waren am Sonntag bei Gefechten zwischen prorussischen Trupps und Sicherheitskräften mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen.

Dort und in anderen Städten wie Luhansk wappnen sich die Aufständischen nun für die möglicherweise bevorstehenden Operationen, mit Barrikaden und weiteren Waffen.

Auch Demonstrationen durch Sympathisanten der prorussischen Separatisten halten an. Die Rufe nach einem Referendum werden dort zunehmend übertönt von Kampfparolen, angesichts der möglichen Zusammenstöße.