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Ostukraine: Regierung in Kiew startet "Anti-Terroroperation"

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Ostukraine: Regierung in Kiew startet "Anti-Terroroperation"

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Ist es nur die Ruhe vor dem Sturm? In der ostukrainischen Stadt Slowiansk scheint die Lage am Dienstagmorgen ruhig – die prorussischen Separatisten halten das regionale Verwaltungsgebäude weiterhin besetzt. Doch einen Tag nach dem Ablauf des Ultimatums der Regierung ist der von Kiew angedrohte Spezialeinsatz laut Übergangspräsident Alexander Turtschinow angelaufen: “Heute Morgen hat in der Region Donezk eine Anti-Terror-Operation begonnen. Ich unterstreiche noch einmal, dass das Ziel dieser Operation der Schutz der ukrainischen Bürger ist. Außerdem wollen wir damit dem Terror und der Kriminalität ein Ende setzen und diejenigen stoppen, die die Ukraine in Stücke reißen wollen.”

Die Gegner der prowestlichen Führung meldeten Schusswechsel und Verletzte aus der Region. Eine Bestätigung dafür gab es zunächst nicht. Regierungskräfte hätten am Morgen das Feuer auf Straßensperren vor Slowiansk eröffnet, sagte ein Sprecher der Aktivisten. Bewaffnete hätten die Stadt umstellt. Die “Selbstverteidigungskräfte” bereiteten sich auf einen Angriff vor.