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Ein Jahr nach Anschlag auf Boston-Marathon: Eine Stadt gedenkt der Opfer

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Ein Jahr nach Anschlag auf Boston-Marathon: Eine Stadt gedenkt der Opfer

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Ganz Boston legte eine Schweigeminute ein, exakt ein Jahr nach dem Anschlag auf den Boston-Marathon, um 14.49 Uhr Ortszeit.

Die Explosionen an der Ziellinie des Marathonlaufs töteten 2013 drei Menschen: einen achtjährigen Jungen, eine 29-jährige Frau sowie eine 23-jährige Chinesin. 264 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.

Es war der schwerste Anschlag auf dem Boden der USA seit den Terrorattacken des 11. September.

“Es macht sie wütend, dass wir uns weigern uns zu verbiegen, uns zu ändern, uns der Angst zu ergeben”, sagte US-Vizepräsident Joe Biden bei einer offiziellen Gedenkfeier. “Was mich besonders stolz macht, ein Amerikaner zu sein, ist, dass wir uns niemals der Angst ergeben.”

Die US-Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass zwei tschetschenische Brüder die aus Dampfdruckkochtöpfen gebauten Bomben platzierten und auf der Flucht später auch einen Polisten töteten.

Der mit 26 Jahren ältere Bruder wurde auf der Flucht erschossen, sein sieben Jahre jüngerer Bruder wenig später festgenommen. Bei einer Schuldigsprechung droht ihm die Todesstrafe.