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EU-Parlamentsdebatte zur Lage in der Ukraine

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EU-Parlamentsdebatte zur Lage in der Ukraine

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Das Europäische Parlament hat sich von Daniel Cohn-Bendit verabschiedet und dabei noch einmal über die steigenden Spannungen in der Ukraine debattiert.

Der Vorsitzende des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten, der deutsche EU-Parlamentarier Elmar Brok, warnte vor einer Zerstörung der europäischen Nachkriegsordnung und gab Russland die Schuld an der Eskalation

“Wir wissen, dass die pro-russischen Truppen vor Ort von Russland ausgebildet werden – sie haben diesselbe Uniform, sie haben diesselben Waffen. Es gibt eine klar Kommandostruktur, das sind keine spontanen Aktionen, alles ist durchgeplant. Und die Verbindung mit Truppen in Russland ist klar erkennbar”, so Brok.

Der Fraktionschef der Allianz der Liberalen und Demokraten, Guy Verhofstadt, forderte Sanktionen der EU gegen Russland.

“Wir müssen den Druck auf Russland erhöhen”, sagte Verhofstadt. “Nachdem was in der Krim bereits passiert ist, ist es nicht hinzunehmen, was gerade in der Ostukraine geschieht.”

Am Donnerstag soll nun über eine Resolution des Parlamentes in der Frage abgestimmt werden.