Eilmeldung

Eilmeldung

Verunglückte Fähre in Südkorea: Verzweifelte Eltern wollen zu ihren Kindern

Sie lesen gerade:

Verunglückte Fähre in Südkorea: Verzweifelte Eltern wollen zu ihren Kindern

Schriftgrösse Aa Aa

Verzweiflung bei den Eltern der Schüler, die sich auf der gesunkenen südkoreanischen Fähre befanden. Sie warten am Mittwoch auf dem Parkplatz der Schule ihrer Kinder in der Stadt Ansan im Norden des Landes auf Busse, die sie auf die Insel Jindo bringen sollen, vor der das Schiff verunglückte.

Viele Passagiere gelten weiterhin als vermisst. Der Schock über die Nachricht sitzt tief. Jung Kyeong-Mi ist die Mutter eines 18-jährigen Schülers. “Ich habe das Gefühl gehabt, dass mein Herz aufhört zu schlagen”, sagt sie. “Ich kann das nicht in einem Wort beschreiben, ich war viel zu schockiert. Ich kann noch nicht einmal darüber sprechen.”

Park Sung-Ho geht es ähnlich, auch sein Sohn war auf der Fähre: “Ich kann nicht beschreiben, wie ich mich jetzt fühle. Ich war superaufgeregt. Sogar für trainierte Soldaten ist es schlimm, wenn sie stranden, was für ein Schock muss das erst für die Kinder sein? Das fühlt sich sicher so an, als würde der Himmel über einem zusammenbrechen und für die Eltern ist es noch schlimmer.”

Offiziellen Angaben zufolge befanden sich 325 Schüler der weiterführenden Schule in Ansan an Bord der gesunkenen Fähre. Sie brachen am Dienstagabend zu einem Ausflug von der nahegelegenen Küstenstadt Incheon aus auf.