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Viele Vermisste nach südkoreanischem Fährunglück

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Viele Vermisste nach südkoreanischem Fährunglück

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Auf der nahegelegenen Insel Dschindo werden die Geretteten nach dem südkoreanischen Fährunglück versorgt und untergebracht.

“Ich wäre fast eingeschlossen worden”, sagt eine junge Frau; “ich sollte ins Wasser springen, aber ich konnte nicht.”

“Das Wasser kam über die Reling, und ich wusste, dass ich aus dem Schiff rausmusste”, schildert ein Mann. “Ich wollte mit einem Feuerlöscher das Fenster einschlagen – dreimal, aber es ging einfach nicht kaputt.”

Beim Untergang der Fähre könnten fast dreihundert Menschen ums Leben gekommen sein, darunter viele Schüler.

Der Krisenstab teilte mit, etwa 280 der rund 460 Passagiere würden noch vermisst. 174 Menschen seien gerettet worden.

Die Helfer befürchteten, dass viele Menschen im Inneren des Schiffs eingeschlossen wurden.

Möglicherweise hatte die Fähre, mit der mehr als dreihundert Schüler auf eine Ferieninsel wollten, vor der Küste einen Felsen gerammt.