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"Bears" - Eine Bärenkindheit in Alaska

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"Bears" - Eine Bärenkindheit in Alaska

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Dass Bären geborene Leinwandstars sind, wissen wir spätestens seit Jean-Jacques Annauds Klauenklassiker “L’Ours” von 1988.

Fans von Meister Petz dürfen sich auf ein neues Leinwandabenteuer freuen, die Natur-Dokumentation “Bären” aus dem Hause Disney.

Regie führten die beiden Dokumentarfilmer Alastair Fothergill und Keith Scholey, unter anderem bekannt für die Doku “Im Reich der Raubkatzen”.

Diesmal werfen die beiden einen Blick in die Bärenkinderstube und erzählen eine rührende Familiengeschichte.

Alastair Fothergill: “Es geht um ein Muttertier, das in einem wundervollen, völlig abgelegenen Teil Alaskas, im Katmai Nationalpark lebt. Wir verfolgen das erste Lebensjahr ihrer beiden Bärenjungen. Uns war bekannt, dass rund die Hälfte aller neugeborenen Bären innerhalb des ersten Jahres stirbt. Das war die dramatische Handlungsschiene unseres Films. Und wie sich die Bärin gegen männliche Rivalen und natürliche Feinde durchsetzen muss.”

Alastair Fothergill und Keith Scholey verbrachten gut ein Jahr mit ihrem Kamerateam in der Wildnis, trafen viele Bären und fanden die idealen Hauptdarsteller für ihren Film. Sie drehten aus nächster Nähre. Am Ende standen über 400 Stunden Filmmaterial zur Verfügung.

Keith Scholey: “Wir haben in manchen Szenen Spielzeuge benutzt, aber der größte Teil des Films entstand auf traditionelle Weise. Anders darf man im Nationalpark nicht arbeiten, es herrschen äußerst strenge Regeln, was den Einsatz von Fahrzeugen betrifft. Wir waren die meiste Zeit mit Kamera und Stativ unterwegs, verfolgten die Bären zu Fuß. Wir versuchten vorherzusehen, was die Bären als Nächstes machen würden, um die Kamera rechtzeitig aufzubauen, so viel wie möglich zu filmen und weiterzuziehen.”

Weil es ein Film für die ganze Familie ist, geht diese Bärengeschichte zum Glück gut aus. In der US-Fassung sorgt Schauspieler John C. Reilly für lustige Kommentare.

Das Bärenabenteuer kommt Mitte Juni auf die deutschsprachigen Leinwände.