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Nach zehn Monaten Gefangenschaft in Syrien: Vier französische Journalisten sind wieder zuhause


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Nach zehn Monaten Gefangenschaft in Syrien: Vier französische Journalisten sind wieder zuhause

Vier französische Journalisten sind am Sonntag nach zehn Monaten Gefangenschaft in Syrien wieder in Frankreich eingetroffen. Sie waren am Freitag gefesselt an der syrisch-türkischen Grenze abgesetzt und dort von türkischen Soldaten gefunden worden.

Staatspräsident Francois Hollande empfing sie an einem Militärflughafen nahe Paris und sprach von einem Tag der Freude für Frankreich.

“Als wir gefangen genommen wurden, war es ein wichtiger Zeitpunkt für die Berichterstattung”, so der Radioreporter Didier Francois. “Es ging um chemische Waffen. Es gab ein Risiko und wir haben das akzeptiert, auch unsere Chefs haben es akzeptiert. Nur unsere Familien konnten nicht wählen wie wir, und es war sehr schwer für sie. Wir sind sehr glücklich, dass sie diese Tortur durchgestanden haben.”

Weder die französische noch die türkische Regierung machen bislang Angaben darüber, welche Gruppe die Journalisten festhielt. Nach Einschätzung des Kommittees zum Schutz von Journalisten ist Syrien der derzeit gefährlichste Arbeitsort für Reporter und Korrespondenten.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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