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Ungarns ESC-Anwärter singt über Kindesmisshandlung


Kultur

Ungarns ESC-Anwärter singt über Kindesmisshandlung

Dass es beim Eurovision Song Contest durchaus auch um ernste Themen gehen kann, beweist Ungarns Kandidat András Kállay-Saunders. Sein Song “Running” handelt von Kindesmisshandlung und könnte mit der ernsten Botschaft durchaus die Herzen der Zuschauer erobern.
Auch musikalisch hat der amerikanisch-ungarische Sänger Einiges auf dem Kasten. Der Mann mit der sanften R&B-Stimme ist Sohn des renommierten Sängers und Bassisten Fernando Saunders und des ungarischen Models Katalin Kallay.

Ursprünglich hatte András einen anderen Song für den Eurovision Song Contest im Sinn.

András Kállay-Saunders: “Während der Vorbereitungen im Studio arbeitete ich an einem ganz anderen Song. Und dann kam ich irgendwie auf die Melodie zu “Running”. Nachdem ich das eine Weile gehört hatte, fiel mir die Geschichte einer Jugendfreundin ein. Sie wurde als Kind misshandelt und mit Gewalt konfrontiert. Die Melodie erinnerte mich sofort an diese Geschichte und ich begann, den Text dazu zu schreiben.”

Der gebürtige New Yorker András Kállay-Saunders kam 2009 nach Ungarn, eigentlich nur, um seine kranke Großmutter zu besuchen. Doch dann nahm er an der Casting-Show “Megasztár” teil und sein Talent wurde entdeckt. Es folgten zwei erfolgreiche Singles und schließlich, nach mehreren Anläufen, der Sieg beim ungarischen ESC-Vorentscheid.

András singt beim ersten Halbfinale des Eurovision Song Contest 6. Mai in Kopenhagen. Die Endrunde findet am 10. Mai statt

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