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Auto China: "Alle fahren gerne in SUVs herum"

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Auto China: "Alle fahren gerne in SUVs herum"

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China ist zur Zeit der größte Wachstumsmarkt für die deutsche Autoindustrie – und für fast alle anderen auch. Also versuchen BMW, Mercedes, VW und Co mit neuen Modellen und dem Ausbau der Fertigungskapazitäten noch mehr Autos an die Kunden zu bringen. Aber auch die chinesischen Fahrzeughersteller schlafen nicht – alles zu sehen auf der Auto China, der Automesse in Peking, mit 2.000 Ausstellern aus 14 Ländern Mekka der internationalen Autobauer nach Detroit, Genf und Frankfurt, 20. bis 29. April.

Zwar kann sich VW mit gut 15 Prozent Marktanteil an der Spitze des chinesischen Automarktes halten – vor General Motors und Hyundai. Aber heimische Changans schaffen es auf Platz 5 (4,7%), die Beijing Automotive Industry Holding BAIC (3,9%) ist Nummer 8 (3,9%) und gleich dahinter Dongfeng (3,7%).

Besonders auf der Messe umlagert: Alles, was nach Bling-Bling aussieht und groß ist. Geländelimousinen – Sport Utility Vehicles – zum Beispiel.

Zhang Ping, Manager aus der Provinz Shandong:

“In den letzten Jahren, hat China mit Reformen begonnen. Seither entwickelt sich das Land sehr schnell, auch die Unternehmen. Und damit das Spitzensegment auf dem Automarkt. Ob kleine Manager oder Big Bosse große Gruppen oder Unternehmen, alle fahren gerne in SUVs herum.”

Europas Autohersteller baden im ungewohnten Gefühl – dass die Autos, besonders wenn sie Prestige versprechen, weggehen wie warme Semmeln. Alle deutschen Marken konnten im abgelaufenen Jahr ihren Absatz zweistellig steigern. “Wo sonst in der Welt gibt es solche Wachstumsraten”, schwärmt Jochem Heizmann, Präsident von Volkswagen Group China.

su mit dpa