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Irak vor den Wahlen: Tödliche Anschläge im Zentrum des Landes

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Irak vor den Wahlen: Tödliche Anschläge im Zentrum des Landes

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Im Irak sind bei einer Reihe erneuter Anschlägen am Montag etwa 30 Menschen ums Leben gekommen. Dutzende wurden verletzt. Bei den Angriffen handelte es sich offenbar größtenteils um Selbstmordattentate. Mehrere Städte im Zentrum des Landes wurden getroffen.

Der tödlichste Anschlag ereignete sich übereinstimmenden Medienberichten zufolge in Suwajra südlich der Hauptstadt Bagdad. Wie die US-Zeitung “USA Today” auf ihrer Website schrieb, raste ein Selbstmordattentäter in einen Polizeikontrollpunkt. 12 Menschen starben.

Auch in der Nähe der ostirakischen Stadt Kut griff ein Selbstmordattentäter laut Polizeiangaben einen Kontrollpunkt an. Bereits Tags zuvor hatte es mindestens einen tödlichen Angriff gegeben, unter anderem auf eine Universität in Bagdad.

Im Irak wird am 30. April ein neues Parlament gewählt. Im Land tobt ein Machtkampf zwischen der sunnitischen Minderheit und der schiitischen Mehrheit der Bevölkerung, die auch die die Regierung dominiert. Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP starben in den Unruhen seit Beginn des Jahres über 2700 Menschen.