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Nepals Regierung sagt Sherpas nach Bergunglück weitere Unterstützung zu

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Nepals Regierung sagt Sherpas nach Bergunglück weitere Unterstützung zu

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Nepals Regierung hat nach dem schwersten Unglück in der Geschichte des Bergsteigens am Mount Everest einen Hilfsfonds für lokale Bergsteiger eingerichtet. Mit dem Geld solle Verletzten und den Familien von Todesopfern geholfen werden, erklärten die Behörden.

Die Sherpas hatten mit einem Streik gedroht, wenn die Regierung ihren Forderungen nicht nachkomme.
Ob die Sherpas in dieser Saison noch zahlende Touristen auf den höchsten Berg der Welt bringen, blieb zunächst unentschieden.

Am Freitag hatte eine Lawine zahlreiche Nepalesen oberhalb des Basislagers erfasst, als sie die Route für mehrere Expeditionen vorbereiteten. 13 Menschen konnten nur noch tot geborgen werden, drei
weitere werden noch vermisst.

Die Sherpas lehnten es ab, dass die Regierung zunächst nur rund 300 Euro Entschädigung zahlen wollte. Nun soll den Toten ein Denkmal gebaut werden. Die Regierung will nepalesische Bergsteiger künftig mit mehr als 11.000 Euro versichern, dreimal so viel wie zuvor