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MH370: Treibgut an australischer Westküste angeschwemmt

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MH370: Treibgut an australischer Westküste angeschwemmt

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Wegen schlechten Wetters ist die Suche nach dem Wrack der verschollenen malaysischen Boeing erneut unterbrochen worden. Bereits Dienstag hatten Unwetter, die vom ehemaligen tropischen Wirbelsturm Jack ausgelöst wurden, die Suchaktivitäten gestoppt.

“Die Suche ist wegen schlechten Wetters unterbrochen worden. Drei Suchflugzeuge waren schon vor der Unterbrechung abgeflogen, sie kehrten zur Basis zurück. Die aktuelle Wetterlage führt zu schwerem Seegang und schlechter Sicht. Dies macht die Suche ineffektiv und birgt Gefahrenpotential”, erklärte der malaysische Verteidigungsminister Hishammuddin Hussein, der die Geschäfte des Verkehrsministers führt.

An der australischen Westküste wurde Treibgut angeschwemmt, das von einem Flugzeugwrack stammen könnte. Die Gegenstände werden untersucht. Das Material wurde an der Südwestspitze Australiens bei Augusta 320 Kilometer südlich von Perth angeschwemmt.

Da die Wettersysteme sich im Uhrzeigersinn bewegen und zur Zeit die Leeuwin-Strömung besonders stark ist, dürfte nach Ansicht von Experten Treibgut von MH370 rund 50 Tage brauchen, um an die australische Westküste angeschwemmt zu werden. Genau solange ist die Boeing jetzt verschollen.

Weiterführende Links

Commonwealth of Australia Joint Agency Coordination Centre: Media Releases

Malaysia Airlines: Media Statement & Information on Flight MH370

Australian Broadcasting Corporation (ABC): Malaysia Airlines flight MH370: ATSB examines material washed ashore south of Perth for links to missing plane