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Protest in Berlin erinnert an Fabrikeinsturz in Bangladesch

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Protest in Berlin erinnert an Fabrikeinsturz in Bangladesch

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Auf dem Kurfürstendamm in Berlin haben am Jahrestag des Fabrikeinsturzes in Bangladesch Mitglieder des Bündnisses “Aktion für saubere Kleidung” für bessere Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie in Südostasien demonstriert. Bei dem verheerenden Fabrikeinsturz waren im Rana-Plaza-Gebäude vor einem Jahr mehr als 1100 Menschen getötet worden.

“Es ist ein Mythos, dass es nur die Billigklamotten sind”, so Frauke Banse, Koordinatorin der Aktion, “wir sehen hier Mango und Benetton und auch C&A oder auch
Adler Modemärkte, das sind nicht die Discounter. Sondern die haben hier auch in Rana Plaza
produzieren lassen.”

Die 29 Unternehmen, die in einer der Unglücksfabriken im Rana-Plaza-Gebäude fertigen ließen, wollen zusammen 29 Millionen Euro in einen Fonds einzahlen. Das Geld soll dann an die Familien der Opfer und die Überlebenden ausgezahlt werden. Bislang erhielten sie jeweils eine Tranche von 465 Euro, der Rest soll noch folgen. Derzeit wurde noch nicht einmal die Hälfte der angestrebten Summe in den Fonds eingezahlt.