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Südkorea: Taucher bergen immer mehr Opfer aus havarierter Fähre

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Südkorea: Taucher bergen immer mehr Opfer aus havarierter Fähre

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Die Taucher in der gesunkenen südkoreanische Fähre sind leider sehr erfolgreich: Aus dem Wrack bergen sie immer mehr Leichen – inzwischen ist eine Zahl von fast 150 Toten bestätigt.

Noch einmal so viele Menschen werden vermisst, eine ebenso große Gruppe konnte sich bei dem Unglück retten. Bei den Tauchgängen sind allerdings keine Überlebenden mehr entdeckt worden.

Niedrigwasser und besseres Wetter machen den Einsatzkräften die Arbeit inzwischen leichter. Ihre Suche konzentriert sich auf die Kabinen sowie auf einen Speisesaal. Sie vermuten, dass dort wohl die meisten Vermissten eingeschlossen wurden.

“Die Verwandten der Opfer haben immer noch gehofft, dass im Schiff jemand überlebt hat”, sagt ein Einsatzleiter. “Aber manche haben diese Hoffnung jetzt aufgegeben. Sie wollten nun wenigstens, dass die Leichen geborgen werden, um sie beisetzen zu können. Es bricht uns das Herz, das alles mitzuerleben.”

Die Fähre war vor einer Woche gekentert und untergegangen; warum, ist unbekannt. An Bord waren fast fünfhundert Menschen – die meisten von ihnen Schüler auf einem Ausflug.