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Formel 1-Prozess: Ecclestones letztes Rennen?

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Formel 1-Prozess: Ecclestones letztes Rennen?

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Formel 1-Boss Bernie Ecclestone hat zum Auftakt des Korruptionsprozesses in München seine Unschuld beteuert. Dem 83-jährigen Sportmanager wird vorgeworfen, Schmiergeld in Millionenhöhe an den ehemaligen BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky gezahlt zu haben.

Vor acht Jahren, als die Landesbank aus der Formel 1 aussteigen wollte, soll Ecclestone offenbar durch Bestechung sichergestellt haben, dass der von ihm gewünschte Investor die Anteile an der Automobilsport-Königsklasse kaufen würde. So hätte der Formel 1-Manager seine Macht sichern wollen, hieß es.

Gribkowsky, der wegen der Affäre bereits zu einer achtjährigen Gefängnisstrafe verurteilt wurde, gilt als wichtigster Zeuge in dem Verfahren. Er erhebt schwere Vorwürfe gegen Ecclestone. Letzterem drohen bei einem Schuldspruch bis zu zehn Jahre Haft und das Ende seiner fast 40-jährigen Karriere im Motorsport.