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Prorussische Separatisten setzen im Osten der Ukraine europäische Militärbeobachter fest und verdächtigen sie der Spionage

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Prorussische Separatisten setzen im Osten der Ukraine europäische Militärbeobachter fest und verdächtigen sie der Spionage

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Prorussische Separatisten haben in Slowjansk im Osten der Ukraine einen Bus mit Militärbeobachtern in ihre Gewalt gebracht. Die ukrainische Regierung forderte deren umgehende Freilassung. Die örtliche Führung der Separatisten lehnte das ab. Die Gruppe sei der Spionage verdächtig. Es handle sich um zwölf Menschen: Vier seien Offiziere der ukrainischen Armee, die anderen acht Vertreter der
OSZE – sie seien Militärangehörige der Nato-Länder Deutschland,
Tschechien, Polen und Dänemark

In Kramatorsk zerstörten prorussische Separatisten einen Armeehubschrauber. Ein Scharfschütze habe auf dem Militärflugplatz in den Tank der am Boden stehenden Maschine geschossen.

Bei einer schweren Explosion an einem Straßenposten in der ukrainischen Stadt Odessa wurden mindestens sieben regierungsnahe Sicherheitskräfte verletzt. Der Sprengsatz sei vermutlich von prorussischen Separatisten versteckt worden, sagte ein Polizeisprecher.

Als Reaktion hat Russland ein großangelegtes Manöver im Grenzgebiet zu dem Nachbarland begonnen.