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OSZE-Beobachter: Rebellenführer bietet Geisel-Austausch an

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OSZE-Beobachter: Rebellenführer bietet Geisel-Austausch an

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Die pro-russischen Separatisten in Slawjansk sind offenbar bereit die internationalen OSZE-Beobachter freizulassen. Sie wollen sie gegen inhaftierte Gesinnungsgenossen austauschen. Unter den festgehaltenen Inspekteuren sind auch vier Deutsche. Die Aktivisten bezeichnen sie als Kriegsgefangene.

Ein Vertreter der Separatisten erklärte: “Sie sind keine Beobachter sondern Spione. Wir verfügen über Informationen, die dies belegen. Die Papiere, die sie bei sich haben, beweisen, dass sie Spione sind.”

Eine Gruppe der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) machte sich noch an diesem Samstag auf den Weg in die Ostukraine, um die Freilassung der Militärbeobachter zu erreichen.

Der ukrainische Regierungschef Arseni Jazenjuk sprach unterdessen in Rom mit dem Papst über die Krise in der Ukraine.Franziskus hatte sich – zuletzt an Ostern – für eine friedliche Beilegung des Konflikts stark gemacht.

Jazenjuk gedachte in einer ukrainischen Kirche in Rom den Maidan-Toten. Anschließend erklärte er Journalisten gegenüber, dass russische Militärflugzeuge den ukrainischen Luftraum verletzt hätten. Russland versuche einen Krieg zu provozieren.