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Regierungspartei in Mazedonien auf dem Weg zu weiterem Wahlsieg

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Regierungspartei in Mazedonien auf dem Weg zu weiterem Wahlsieg

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Die konservative Regierungspartei in Mazedonien ist offenbar auf dem Weg zu einem
weiteren Wahlsieg.

Regierungschef Nikola Grujevski, an der Macht seit 2006, könnte mit über vierzig Prozent der Stimmen weiterregieren – unterstützt wie bisher durch eine Partei der albanischen Minderheit.

Das ist ein Zwischenergebnis, nachdem der größere Teil der Stimmen ausgezählt ist.

Bei der Wahl des Staatspräsidenten, die gleichzeitig stattfand, setzt sich demnach Amtsinhaber Djordje Ivanov gegen seinen sozialdemokratischen Herausforderer durch.

Die Opposition will diese Wahlergebnisse aber nicht anerkennen. Sie behauptet, es habe Stimmenkauf, Drohungen und Erpressungen gegeben.

Außerdem hätten Grujevski und seine Partei den ganzen Staatsapparat für ihre Zwecke missbraucht.

Die Sozialdemokraten und ihre Bündnispartner wollen nun Neuwahlen, organisiert aber
von einer rein technischen, also unpolitischen Regierung.