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Weitere Sanktionen gegen Russland

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Weitere Sanktionen gegen Russland

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Die USA haben wegen der Ukraine-Krise neue Sanktionen gegen Russland verhängt. So wurden Einreiseverbote gegen sieben Regierungsmitglieder erlassen, unter anderem gegen Rosneft-Chef Igor Setschin und Vize-Premier Dmitrij Kosak. Außerdem wird in den USA Vermögen von Betroffenen und Unternehmen eingefroren. Moskau bezeichnete die Sanktionen als “abscheulich”.

Auch die EU-Staaten haben sich am Montag auf eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russland geeinigt. In Frankreich trafen sich ssen die Finanzminister von Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien und Italien. Diese fünf Länder betreiben zehnmal mehr Handel mit Russland als die USA. Die Sanktionen hätten daher auch Folgen für Europa, so der britische Kassenwart George Osborne.

“Natürlich haben Sanktionen und Finanzmaßnahmen, bei denen Geld gesperrt wird, eine Auswirkung auf unsere Wirtschaft, auf die Wirtschaft der Länder an diesem Tisch. Was wäre der wirtschaftliche Preis, wenn man nicht versuchte, die Rechtsstaatlichkeit in Europa aufrecht zu erhalten?”

Die EU-Botschafter beschlossen in Brüssel, Einreiseverbote und Kontensperrungen gegen 15 weitere Personen zu erlassen. Bisher sind schon 33 Russen und Ukrainer von solchen Maßnahmen betroffen.